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Ihr wünscht Euch die perfekte Hochzeitskirche, sucht eine kleine, schnuckelige Kapelle für Euer Ja-Wort oder malt Euch eine Hochzeitsfeier im nahezu göttlichen Ambiente aus? heiraten Magazin präsentiert ausgewählte Locations vor, welche diesen Erwartungen gerecht werden.

Kirche mit bewegter Geschichte

Trauorte Stuttgart
© Jan Boden, jb-fine-art.de

Tübingen – Die Tübinger Stiftskirche prägt bis heute das Bild der Tübinger Altstadt. Die Kirche und ihr Turm sind das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. 1534 wurde das erste Mal von der damals noch katholischen Kanzel evangelisch gepredigt. Bis heute gehört diese wunderschöne Kirche zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Wer also eine evangelische Trauung wünscht findet in dieser Kirche ein wahres Kleinod mit einer bewegten Vergangenheit.

Im Marmorsaal des Weißenburgparks

Trauorte Stuttgart
© Daniela Reske, www.hochzeitsjournalistin.de

Stuttgart – Der Marmorsaal mit seiner einzigartigen Architektur wurde für rein private Zwecke erbaut. Die Kinder des Industriellen und Antikenforschers Ernst Sieglin wollten nur einen Tennisplatz. 1912 bis 1913 ließ Sieglin das Teehaus, einen Tennisplatz und den Marmorsaal bauen. Heute öffnen sich die prachtvollen Flügeltüren auch für standesamtliche Eheschließungen mit anschließender stilvoller Feier. Seinen Charme und seine private Atmosphäre hat der Raum bewahrt. Eine Hochzeitsgesellschaft von etwa 100 Personen findet dort Platz. Neben dem Marmorsaal können sich Paarer auch auf dessen Terrasse unter freiem Himmel das Ja-Wort geben. Nur wenige Schritte vom Marmorsaal entfernt, bietet ein Aussichtspunkt einen wunderbaren Panoramablick über Stuttgart.

Fürstlich heiraten

Trauorte Rheinneckar
© Refektorium der Fürstlichen Abtei Amorbach, www.fuerst-leiningen.de

Amorbach – Amor ist der römische Gott der Liebe. Könnte es einen passenderen Namen für einen Ort der Hochzeit geben als Amorbach. Der Name ist hier wahrlich Programm. Im Fürstenhaus zu Leiningen in dem romantischen Städtchen im Odenwald mit seinen kopfsteingepflasterten Gässchen und der mittelalterlichen Architektur kann auch eine standesamtliche Trauung zur wahren Zeremonie werden. Die Trauung findet im klassizistischen Ambiente des Refektoriums statt. Anschließend kann im „Grünen Saal“, einem prächtigen Festsaal aus dem Jahre 1792, fürstlich gefeiert werden.

Unter freiem Himmel im Schlosspark

Trauorte Stuttgart
© Standesamt Stuttgart

Stuttgart – Das sogenannte Palmsche Schloss wurde 1813 für Jonathan Freiherr von Palm auf den Fundamenten des abgebrochenen alten Schlosses gebaut. Die Stadt Stuttgart erwarb das seit 1971 denkmalgeschützte Gebäude um 1936. Das Standesamt Stuttgart-Mühlhausen bietet dort Trauungen unter freiem Himmel an festgelegten Terminen von Mai bis Juli im Schlosspark vor dem historischen Pavillon an. Bestuhlt wird für eine Gästezahl von maximal 25 Personen. Der Schlosspark Mühlhausen schmiegt sich um das Palmsche Schloss an den Nordhang des Feuerbachtales. Am Rande des Parks steht ein historischer, restaurierter Pavillon. Eine wunderbare Kulisse, um nach der Zeremonie die schönsten Fotos für die Ewigkeit zu machen.

Über den Dächern der Stadt

Trauorte Rheinneckar
© Maritim Hotel Mannheim

Mannheim – Eheschließungen mit herrlichem Blick auf das Wahrzeichen Mannheims, den historischen Wasserturm und den Friedrichsplatz mit seiner einzigartigen Jugendstilanlage, bietet einmal in Monat am Samstag das Mannheimer Standesamt im Maritim Hotel an. Das im Renaissance-Stil erbaute Hotel verzaubert Brautpaare und ihre Gäste im Nu. Das hauseigene behagliche Trauungszimmer hat besonderen Charme und sorgt für eine intime Atmosphäre, die einer Traumhochzeit würdig ist.

Märchenhochzeit mit Wow-Effekt

Trauorte Stuttgart
© Daniela Reske, www.hochzeitsjournalistin.de

Zwiefalten – Mittelpunkt des alten Kloster- und Wallfahrtsortes Zwiefalten ist das Münster, eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks deutscher Prägung und sicherlich eines der besterhaltenen Kulturgüter nördlich der Alpen. Die herrlichen Deckenfresken stammen von Franz Josef Spiegler, Wangen. Mit verschwenderischer Fülle einzigartiger Stuckaturen hat Johann Michael Feichtmayr das Gotteshaus ausgestattet. Eines der Hauptschmuckstücke der Kirche ist das von Joseph Christian aus Riedlingen gefertigte Chorgestühl. Eine Trauung in diesem wunderschönen sakralen Bau kommt einer Märchenhochzeit, wie es sich eigentlich nur Prinzessinnen und Prinzen zu träumen wagen, sehr nahe.

Majestätische Atmosphäre

Trauorte Rheinneckar
© Pfarramt Zwölf Apostel Kirche Frankenthal

Frankenthal – Brautpaaren, die nach Eleganz abseits des Mainstreams suchen, sei die Zwölf-Apostel-Kirche in Frankenthal empfohlen. Die monumentalen weißen Säulen auf der Portalseite der protestantischen Kirche erinnern an die Tempel der alten Griechen und bieten der Hochzeitsgesellschaft eine geradezu majestätische Atmosphäre.

 

Im Herzen der Altstadt

Trauorte Rheinneckar
© Manfred Schneider

Heidelberg – Die größte und bedeutendste Kirche Heidelbergs ist die Heiliggeistkirche. Sie steht im Herzen der Altstadt nahe der alten Brücke und mit Blick über den Neckar und auf das Schloss. Errichtet wurde sie als repräsentatives Gotteshaus und Grabstätte der Kurfürsten. Der sakrale Bau mit seinen wunderschönen Kirchenfenstern und der gotischen Architektur eignet sich hervorragend für eine Trauung der besonderen Art in einer einzigartigen historischen Umgebung. Die Heiliggeistkirche gehört heute zur evangelischen Altstadtgemeinde Heidelberg.

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