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Standesamtliche Trauung einmal anders

Zur großen Freude vieler Paare trauen Standesbeamte heute nicht mehr nur in den Amtsstuben der Rathäuser, sondern immer häufiger an ganz einzigartigen und besonderen Orten, die den „Schönsten Tag des Lebens“ durch ihr außergewöhnliches Ambiente zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

 

Wiesbaden

Das im Jahre 1907 durch Kaiser Wilhelm II. eröffnete Kurhaus (oben) ist Zentrum für nationale und internationale Kongresse und attraktives Gesellschaftshaus für besondere Veranstaltungen. Das Kurhaus Wiesbaden mit seiner historischen Architektur ist umgeben von viel Grün und liegt dennoch im Zentrum der Stadt. Die Eheschließungen finden im Salon Fjodor Dostojewski statt, der sich mit einer Größe von etwa 100 Quadratmetern auch für große Hochzeitsgesellschaften eignet. Die Brautpaare und Gäste werden in dem daneben liegenden Carl-von-Ibell-Zimmer empfangen.

Foto: Kurhaus Wiesbaden GmbH

 

Mainz

Das im 17. Jahrhundert erbaute Kurfürstliche Schloss am Mainzer Rheinufer bietet die Möglichkeit zur standesamtlichen Eheschließung in seinen Räumlichkeiten. Jetzt wird nicht mehr nur die Meenzer Fassenacht dort gefeiert. Brautpaare dürfen sich in den prunkvollen Räumlichkeiten auch die ewige Treue schwören – ein exklusiver und außergewöhnlicher Rahmen für die standesamtliche Trauung mitten in Mainz am Rhein. Dort kann auch im Anschluss königlich gefeiert werden: im Spiegelsaal, im Forstersaal oder im Großen Saal.

Foto: mainzplus CITYMARKETING

 

Worms

Der sogenannte Heylhof, die Residenz des früheren Freiherrn Cornelius Wilhelm von Heyl zu Herrnsheim und Freifrau Sophie von Heyl zu Herrnsheim liegt inmitten einer wunderschönen Parkanlage am Fuße des imposanten Wormser Kaiserdomes. Dort befindet sich eine der vielseitigsten und gehaltvollsten privaten Kunstsammlungen Deutschlands, die das entzückende „Schlösschen“ noch heute beherbergt. Und genau dort im romantischen „Runden Saal“ des Museums ist es Paaren vergönnt, den Bund des Lebens zu schließen und anschließend auf der „Champagnerterrasse“ stilvoll anzustoßen.

Foto: Annette Pospesch

 

Kelkheim

Eine idyllische Landschaft im Taunus zwischen Frankfurt und Wiesbaden – mit Wiesen, Feldern und Bachlauf. Hier liegt das Schlosshotel Rettershof. Das Schlosshotel und das nebenan gelegene ehemalige Kloster blicken auf eine lange Tradition zurück: 1146 wurde die Klosteranlage, der heutige Rettershof, gegründet. Ende des 19. Jahrhunderts errichteten sich die neuen Besitzer zusätzlich eine Residenz, ein Herrenhaus im Tudorstil, das mit den Jahren zum heutigen Schlosshotel Rettershof wurde. Neben Hochzeitsfeiern im fürstlichen Ambiente bietet das Haus gemeinsam mit dem Standesamt Kelkheim die Möglichkeit, sich zu festen Terminen direkt im Schloss das Ja-Wort zu geben.

Foto: Schlosshotel Rettershof GmbH

 

Gelnhausen

In Gelnhausen haben Paare die Qual der Wahl zwischen der historischen Godobertus-Kapelle, dem Buttenturm, der Zehntscheune und dem Foyer des historischen Rathauses. Ganz besonders schön ist die Trauung im Buttenturm. Dieser wurde 1328 als Signal- und Beobachtungsturm erbaut und hieß
ursprünglich der „Hohe Turm“. Er gehörte zum äußeren Befestigungsring der Stadt und bekam aufgrund seiner Form später den Namen Buttenturm, weil er an eine Weinbutte erinnert. Außerdem soll dort der Sage nach Kaiser Barbarossa das erste Mal seine Gela getroffen haben. Sie verliebten sich beide dort und wurden unzertrennlich.

Foto: Magistrat Gelnhausen

 

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