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Das Hochzeitskleid ist längst ausgesucht, Haar und Make-up Looks auch und sogar die perfekten Accessoires sind gefunden.
Was fehlt? Ganz klar: Das passende Design für die Fingerspitzen. Schließlich stehen die Hände der Braut bei mehr als einer  Gelegenheit im Fokus!

 

© Alessandro
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Ringtausch, Torte-Anschneiden, Brautstrauß halten (und werfen) – bei jeder dieser magischen Momente geht der Blick der anwesenden Gäste einmal mehr auf die Hände der Braut. Daher sollte die Zukünftige bevor sie den Gang hinuntergeht, ein wichtiges Detail nicht vergessen: die Maniküre!
Um wirklich alle um den Finger zu wickeln, sollten Hände und Nägel gepflegt aussehen. Da reicht es nicht die Fingernägel fünf Minuten vor der Trauung mit einem Nude-Lack zu bepinseln. Schöner und vor allem sauberer wird das Ergebnis in einem professionellen Nagelstudio. Hier sollte sich die Braut mindestens zwei Tage vor der Hochzeit einen Termin besorgen.

© Edding
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Wer nun denkt, das Gröbste ist geschafft, der wird sich eines besseren belehren lassen müssen. Denn wie schon bei der Kleiderwahl, so hat die Braut in Spe auch beim Naildesign die Qual der Wahl. Welche Farben passen zu welchem Kleid? Künstliche Gel-Variante oder doch lieber die Eigenen? Auf welche Lacke sollte man lieber verzichten?
Fragen auf die nur Profis eine Antwort haben, wie Julia Fersch, Inhaberin Kosmetik- und Nagelstudio mit Brautservice: „Ein paar Wochen vor der Trauung kann man mit Gel-Nägeln beginnen. Diese verstärken den Eigennagel und benötigen keine Verlängerung. Der Nagel hat Zeit bis zur Hochzeit lang zu wachsen. Eine Gel Modellage kann ganz natürlich gestaltet werden. Absolut im Trend sind hier Pastelltöne oder zartes Rosa.“

 

Die unkonventionelle Braut
setzt auf kühne Pastellfarben
wie Minze, Zitronengelb und Babyblau.

© Catherine

Ganz nach dem bewährten Sprichwort – etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas (diskret) Blaues – kann die unkonventionelle Braut auch auf kühne Pastellfarben wie Minze, Zitronengelb und Babyblau setzen. Diese empfehlen sich besonders gut für Sommerhochzeiten. Pure Extravaganz hingegen strahlen Glitzer, Tattoos und Schleifchen sowie Diamant- oder Herzsticker auf den Nägeln aus. Aber auch starke Signalfarben können entzücken, wie Jessica Metzger, Mobiler Service für die Braut, weiß: „Entscheidet sich eine Braut beispielsweise für rote Lippen und auch einen roten Brautstrauß, sollten auch die Nägel im möglichst gleichem Rot lackiert werden, damit der Stil unterstrichen wird.Grundsätzlich sollten die Nägel jedoch immer der Lippenfarbe angepasst werden, damit kann man nichts „falsch“ machen.“

© Fnug
Schlussendlich ist es mit dem Nail-Design wie bei allen Details der Hochzeit: erlaubt ist, was gefällt. Ob klassisch, modern oder vollkommen extravagant, Champagner, Nude, Rosé oder Himbeere bzw. Kirschrot, mit Stickern oder changierenden Reflexen in Gold, Kupfer oder Silber, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache der Liebste weiß, trotz lauter Glanz und Glamour noch, wo er den Ring platzieren soll.

© OPI
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