Winter Wonderland Wedding: Hochzeit im Winter

Funkelndes Gold und Silber, ein knisterndes Feuer im Kamin. Ein sanfter, weißer Schleier auf Feld und Wiese, vom Himmel tanzende Schneeflocken. Von einer Winterhochzeit, wie sie Aschenbrödel mit ihrem Prinzen am Ende des Märchens feiert, träumen viele Frauen. Die meisten schieben den Traum aber beiseite. Dabei bringt jede Jahreszeit gleichermaßen Vor- und Nachteile für eine Hochzeit.

Hochzeit im Winter
© Valerie / fotolia

Drei Haselnüsse für … die Braut

So mag es im Winter vielleicht klapperkalt sein, aber die frühe Dunkelheit, die beschauliche Schlummerstimmung und die vielen Lichter verleihen dem Tag eine unvergleichliche Magie, die sich im Sommer gewiss nie einstellt. Doch es gibt noch mehr gute Gründe, im Winter zu heiraten – und einige davon sind schlichtweg … praktisch.

  1. Verfügbarkeit: Nicht nur die Traumlocation wird aufgrund der geringen Nachfrage im Winter wahrscheinlich verfügbar sein. Auch die Nummer eins Dienstleister, wie Fotograf und Stylist, werden am ausgewählten Datum noch nicht gebucht sein.
  2. Budget: Die meisten Anbieter gewähren auf ihre im Winter weniger gefragten Dienstleistungen einen Rabatt – und das, obwohl sie in der Beratung öfter für das Brautpaar da sein können. Zeit: Die Menschen haben mehr Zeit, denn sie sind seltener auf anderen Feiern eingeladen oder im Urlaub. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Geladenen am großen Tag anwesend sind, ist damit höher als bei einer Sommerhochzeit.
  3. Flitterwochen: Wer den kalten deutschen Winter gegen einen tropischen Sommer tauscht, erholt sich mehr, als wenn er von einer Sonne in die andere reist. Auch die Regensaison, die in vielen tropischen Gefilden während unserer Sommermonate stattfindet, umgeht man somit.
  4. Alles ist anders: Muff, Webpelzmütze und Samtmantel verleihen dem Brautoutfit Einzigartigkeit. Statt Wein kann es Glühwein und heiße Schokolade geben. Im Brautstrauß und in der Tischdeko finden sich Federn und Kristalle – wer will, kann sogar Weihnachtsbaumkugeln einsetzen.
Hochzeit im Winter
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Tipps für eine Winterhochzeit

  • Die kalten Temperaturen können rote Nasen machen. Das Make-up sollte also regelmäßig überprüft und erneuert werden.
  • Mit ein paar zusätzlichen Glitzereffekten bekommt das Brautkleid noch mehr winterlichen Charme.
  • Ein farblich passender Schirm und auch Gummistiefel (die ja unter dem Kleid verschwinden) sollten für den Notfall dabei sein. So kann es mit dem Fotografen ohne Angst vor kalten Füßen und nassen Haaren in die Winterlandschaft gehen.
  • Auf einer Indoor-Outdoor-Feier sollten den Gästen genügend Wolldecken bereitgestellt werden.
  • Bei der Deko muss eine Entscheidung getroffen werden: Welche Farben sollen es sein, die warmen (Rot, Grün, Gold) oder die kalten (Blau, Weiß, Silber)?
  • Da es die meiste Zeit des Tages dunkel sein wird, ist die Beleuchtung wichtig. Kerzen, Teelichter und Feenlichter schaffen ein stimmungsvolles Ambiente. Wie auch ein Feuerwerk – das kann man schon um 20 Uhr genießen.

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