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Freie Trauungen boomen und mit ihnen die kreativen Alternativen zum traditionellen Ringtausch. Inspiration pur für alle Brautpaare, die neue Traditionen schaffen wollen, ohne dabei auf den emotionalsten Moment einer jeden Hochzeit zu verzichten!

Manche Bräuche sind so alt, dass man meinen könnte, sie wären Pflicht. So ist der Ringtausch, während der Trauungszeremonie, ein hervorragendes Beispiel für eines dieser festgefahren Rituale, die einfach übernommen werden. Eine Tradition, die schon seit Generationen besteht und welche die wenigsten Brautpaare hinterfragen. Mit dem aufkommenden Trend der freien Trauung rücken jedoch Alternativen in den Vordergrund, welche die gleiche hohe Symbolkraft aufweisen, wie der traditionelle Ringtausch. Natürlich handelt es sich auch beim Ringtausch um kein Pflichtprogramm, es ist vielmehr ein Liebesbeweis, der die Verbundenheit zueinander widerspiegeln und einen Zusammenhalt signalisieren soll. Ein Kann aber kein Muss. Wem das trotzdem zu „alt“ bzw. „zu unmodern“ ist, der sollte andere Zeichen der Treue und ehelichen Bindung in Betracht ziehen.

Kreativ in die Ehe

Wie wäre es beispielsweise mit dem keltischen Brauch des „Handfasten“ oder einem Ring-Tattoo? Tätowierte Ringe liegen im Trend und sind in der Regel nicht weniger schön, als die klassischen Ringe. Keine Hochzeit ohne Tausch, ist das Motto aller, die nicht Ringe, sondern Uhren miteinander wechseln. Warum auch nicht? Schließlich schwören die Paare ja, keine Sekunde ohne den anderen zu sein. Die Traukerze als Alternative ist eine nette Idee, für alle die Tradition und Moderne verbinden möchten. Welcher Brauch könnte die Ehe besser symbolisieren, als gemeinsam einen Baum zu pflanzen?! Aus Zwei mach Eins: Das Sandritual ist ein Klassiker, der in seiner Symbolkraft dem Ringtausch in nichts nachsteht. Für was auch immer sich das Paar entscheidet, es wird einer der schönsten Augenblicke der Trauung sein.

© Flickr.com
Handfasting

Bei diesem uralten Insel-Brauch binden Braut und Bräutigam ihre Hände während der Zeremonie sanft mit einem Band zusammen – ein Akt, der für die Verbundenheit des Paares steht, ähnlich dem Austausch der Trauringe.

 

Es gibt viele Arten die
neue Zweisamkeit zu
zeigen…

© Flickr.com
Ring-Tattoo

Statt Ringe aus Gold, Silber oder Platin kann man auch
auf diese Alternative ausweichen, welche ein Verlegen
des Eheschmucks unmöglich macht. Ein Liebesbeweis,
der nicht nur unter die Haut geht, sondern auch auf ewig währt.

 

 

© True Photography
Baumpflanzen

Mit jedem Jahr wächst und gedeiht der Baum, den das Paar während der Zeremonie gepflanzt hat. Er schlägt Wurzeln und steht auch in Zeiten des Sturms fest und sicher.

 

Das neue Trauritual muss perfekt zum Brautpaar passen.

 

© Flickr.com
Traukerze

Früher trug die Braut eine Traukerze statt einen Brautstrauß.
Das hat sich mittlerweile geändert, die Symbolik des
gemeinsamen Rituals aber nicht: Das Entzünden der Traukerze
mit zwei Kerzen soll demnach dem Brautpaar Licht spenden
– in guten und in schweren Zeiten.

 

© Flickr.com
Sand Zeremonie

Hierbei werden zwei verschiedenfarbige Sande von Braut und Bräutigam
abwechselnd in ein Gefäß geschüttet. Es entsteht ein ganz individuelles Muster – Synonym für die Zweisamkeit, die zu einer Einheit wächst.

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