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Zauberhaft, unschuldig, zart, das Brautkleid – und auf dem Rücken ein Drachentattoo. Passt das? Oder passt das nicht? Mit der Popularität von Tattoos und Piercings ist auch die Zahl plötzlich verzweifelter Bräute gestiegen. Dabei ist Körperkunst inzwischen eher die Norm als die Ausnahme. Genau wie Panik während der Hochzeitsplanung. Immer mit der Ruhe also. Erst mal durchatmen.

Tattoo Brautkleid
© fotolia / Georgi

Kein Grund für spontane Verzweiflung

Passt das Kleid nicht zum Tattoo, dann ist es entweder das falsche Kleid oder die falsche Einstellung. Vorausgesetzt, das Tattoo ist keine Jugendsünde, wie die Initialen des Exfreundes oder ein Herz mit Justin-Bieber-Forever. In diesem Fall hilft Camouflage-Make-up, das stärker pigmentiert ist als andere Foundations und Tinte gut abdeckt. Wenn Sie Ihr Tattoo aber lieben und es als Teil Ihrer selbst betrachten, dann spricht sogar alles dafür, es mit Stolz zu zeigen – und auf die vielleicht empörten Tanten und Onkel zu pfeifen. Wie Ihre Körpergröße und Ihr Körperbau, wie Ihr Geist und Ihre Einstellung bestimmt Ihr (selbst)bewusst getragenes Tattoo über Ihr Kleid mit. Betrachten Sie es also nicht als Dilemma, sondern als Accessoire, das Sie an Ihrem großen Tag noch schöner aussehen lässt – richtig cool vielleicht auch. Bei einem Tattoo auf der Wade oder dem Fußgelenk können Sie in ein kurzes oder VoKuHiLa-Kleid schlüpfen. Bei Körperkunst auf dem Rücken darf es ein rückenfreies Kleid sein, statt einem, das möglichst hoch schließt. Sie sind an unterschiedlichen bzw. vielen Körperstellen tätowiert? Dann überlegen Sie sich, auf welches Tattoo Sie Ihr Dress am besten abstimmen oder tragen Sie Brautkleid, mit dem Sie generell viel Haut zeigen. Kurzum: Ein Tattoo ist in den wenigsten Fällen Grund zu Panik. Ein passendes Brautkleid findet sich nämlichimmer.

Tattoo Brautkleid
Ariel Lustre auf Stocksnap
Tattoo Brautkleid
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Tattoo Brautkleid
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Tattoo Brautkleid
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