Teilen

Mit etwas Kreativität werden altbekannte Hochzeitsbräuche zu angesagten Highlights

Rund um den schönsten Tag des Lebens gibt es zahlreiche Bräuche und feste Traditionen: Keine Braut ohne Brautstrauß, keine Trauung ohne Ringe. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, der eigenen Hochzeit Persönlichkeit zu verleihen und die Gepflogenheiten ineinzigartige Highlights zu verwandeln. Wir haben da noch ein paar Tipps parat…

 

Tradition – Brautstrauß
© Adobe Stock / goland.eu
© Adobe Stock / fotofund

Keine Braut ohne Brautstrauß!

Die klassische Variante ist enggebunden und erinnert mit ihrer Form an einen Lollipop. Modern interpretiert wird das traditionsreiche Accessoire zum echten Stilelement auf jeder Hochzeit. Große und wie durch Zufall locker gebundene Sträuße sind die neuen Stars der Hochzeitsfloristik – und binden neben Blüten auch immer öfter ausgefallene Pflanzen wie zum Beispiel Eukalyptus ein.

Anderswo

Das Werfen des Brautstraußes hat nicht nur bei uns Tradition. Vor allem weibliche Hochzeitsgäste aus dem osteuropäischen Raum machen nahezu alles, um den Strauß zu ergattern. Nicht selten kommt es hier zu einem regelrechten Gerangel auf der Tanzfläche.

 

Tradition – Hochzeitstorte
© Adobe Stock / Aleksei Lazukov

Pancakes statt Torte – Warum nicht statt Torte einfach mal das Lieblingsessen stapeln?

Sie gehört zur Hochzeit wie die Braut ins Kleid: die Hochzeitstorte. Klassischerweise hat sie mindestens drei Etagen – und kommt mit einem Fondant- oder Marzipanüberzug daher. Wer diesem Brauch neues Leben einhauchen will, kann auf „naked cakes“, also Kuchen ohne Überzug setzen, oder mal etwas ganz anderes servieren. Pancakes zum Beispiel lassen sich ganz wunderbar zu einer Torte stapeln, Sahne und Beeren dienen als Topping.

Anderswo

In Amerika lädt die Braut ihre Freundinnen traditionellerweise einen Tag vor der Hochzeit zum „Bridal Brunch“ ein. Dabei sitzen alle zusammen, freuen sich über ein schönes Essen und werden von der Braut beschenkt. Mit diesem Fest will die Braut sich bei ihren Mädels für die Unterstützung beim Planen und Organisieren bedanken.

Tradition – Ringkissen
© Adobe Stock / Andrey Rayskiy

Trauringe auf vier Pfoten

Oft übernehmen die Kleinsten der Familie die Aufgabe, die Ringe an den Altar zu bringen. Die möchten aber einfach nicht? Dann lässt sich auch der ein oder andere tierische Mitbewohner in die Zeremonie einbinden. Eine Hundeschnauze zum Beispiel kann nämlich auch ganz wunderbar als Ringkissen dienen – und sorgt sicherlich für den ein oder anderen „Wau“-
Effekt bei den Gästen.

Tradition – Farbe Blau
© Adobe Stock / shunevich24

Auto statt Strumpfband

Traditionell steht die Farbe Blau für Reinheit, Liebe und Treue. Werte, zu denen sich jede Braut durch „etwas Blaues” bekennen soll. Neben dem klassischen blauen Strumpfband kann die Farbe aber auch durch ganz andere Accessoires zum Ausdruck kommen: durch blaue Schuhe oder Cupcakes mit farbigem Zuckerguss zum Beispiel. Ganz Mutige steigen einfach in ein blaues Brautmobil – oder gleich einen Cadillac

Anderswo

Bei den Chinesen spielt die Farbe Rot eine große Rolle, denn sie symbolisiert Glück und Zufriedenheit. Wer hier auf Tradition Wert legt, heiratet in einem roten Kleid. Mittlerweile kaufen viele Bräute zwei Kleider: ein weißes und ein rotes. Zur Zeremonie erscheint die Braut im weißem Hochzeitskleid, bei der Hochzeitsfeier trägt sie dann das rote Kleid.

© Adobe Stock / demy89
Teilen