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Die letzte Zerreißprobe vor der Eheschließung liegt häufig in der Organisation des großen Tages. Doch keine Sorge, gut geplant ist halb vermählt. Unser Countdown-Kalender mit Abhakfunktion hilft Euch, Eure Hochzeit mit Überblick zu planen. Weil nicht nur die Zeit eine Rolle spielt, sondern auch das Budget, haben wir außerdem bestimmte Positionen beleuchtet und erklären, wer die Kosten dafür üblicherweise trägt.

Im Hochzeitsbudget einplanen oder nicht?

Hochzeit Checkliste
© pixabay / rojornalist

Erledigtes einfach abhaken

In den USA ist es oft noch Brauch, dass die Familie der Braut das Hochzeitsbudget bereitstellt. Sie kommt also für die Finanzierung von allem auf, was unmittelbar mit der Hochzeit zu tun hat. Die Familie des Bräutigams bezahlt dahingegen das Drumherum. Das wären beispielsweise die Flitterwochen und das mit dem Polterabend vergleichbare Rehearsal Dinner. In Deutschland gibt es keine klaren Linien, die  deutlich machen, wer für welche Kosten aufkommt. Hierzulande finanzieren die Brautleute ihre Hochzeit zu einem gewissen Teil selbst. Die Familien steuern Geldbeträge bei oder begleichen bestimmte Rechnungen. Richtlinien gibt es aber schon, und die lauten:

Die Hochzeit bezahlt das Brautpaar selbst. Die Eltern der beiden übernehmen oftmals jedoch einen Teil der Kosten, beispielsweise die Rechnung der Location.

Das Brautkleid wurde früher von den Eltern der Braut gekauft. Heute ist dies kein Muss, sondern ein alter Brauch, der jedoch gern noch gelebt wird.

Die Brautschuhe wurden schon früher von den Bräuten selbst gekauft. Pfennig für Pfennig sparten viele dafür und bezahlten das Paar dann mit dem Schwung Kleingeld.

Das Outfit des Bräutigams finanziert der Bräutigam selbst – Selbstverständlichkeit. Kein Mann wird sich das nehmen lassen.

Die Kleider der Brautjungfern sollte die Braut bezahlen, wenn sich die Brautjungfern nicht individuelle Formen oder Farbtöne aussuchen können. Anderenfalls übernehmen die Brautjungfern die Kosten.

Die Kleider der Blumenmädchen kaufen die Eltern der Kinder. Die Blumenkörbe gehören mitsamt der Floristik allerdings auf die große Hochzeitsrechnung.

Der JunggesellInnen-Abschied organisieren und finanzieren die TrauzeugInnen und FreudInnen sowohl für die Braut als auch für den Bräutigam als Überraschung.

Hochzeit Checkliste
© pixabay / ArtsyBee

Weitere mögliche Positionen fürs Hochzeitsbudget

Die Hotelzimmer bezahlen die jeweiligen Gäste selbst. Das Brautpaar kümmert sich lediglich um die Reservierungen.

An- und Abreisekosten übernehmen die Gäste ebenfalls. Ein Shuttle-Service ist eine kostengünstige Alternative.

Flugkosten für eine Destination-Wedding gehören eigentlich auf die Rechnung des Brautpaares. Individuelle Absprachen und Einschätzungen können das regeln.

Flitterwochen finanziert das Brautpaar selbst. Da das Budget durch die Hochzeit oftmals arg geschrumpft wird, verzichten viele auf einen Hochzeitstisch und bitten ihre Gäste stattdessen um eine Geldspende für den Honeymoon.

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